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Der Rinzai Zen

Der Rinzai Zen

 

Die Geschichte des Rinzai Zen beginnt mit Buddha ungefähr 500 v.Chr, im Nord-Osten Indiens. Der Buddhismus hat sich von da aus in ganz Indien verbreitet, und im 1. Jahrhundert auch in China etabliert. Diese Niederlassung entsteht vorerst durch die übersetzten indischen Texte. Mehrere chinesische buddhistische Schulen werden gegründet und im 6. Jahrhundert ist es, da ein indischer Mönch, Bodhidharma, sich in China aufhält. Er stellt in seiner Lehre allem voraus die Praxis und die Realisation der eigenen, wahren Natur: Die Bewegung, die er iniziiert, bekommt den Namen Chan (chinesische Übersetzung aus dem Sanskrit "Dhyana", was Meditation bedeutet):
 

Eine spezielle Übermittlung ausserhalb der Schriften
Absolute Unabhängigkeit von Worten und Buchstaben
Offenbarung des Herz-Geistes des Menschen
Seine wahre Natur sehen und seine Buddha-Natur realisieren.
Bodhidharma


Die Verbreitung des Chan beginnt definitiv im 8. Jahrhundert. Mehrere Schulen werden geboren. Eine davon verdankt ihren Namen seinem Gründer Linji (gest. 866) und wird ab dem 8. Jahrhundert die letzte überlebende Chan-Schule in China sein.
Das Aufkommen des Buddhismus in Japan geht auf das 6. Jahrhundert zurück. Im 7. Jahrhundert führt ein japanischer Mönch, Eisai, den Chan, der auf japanisch "Zen" heisst, genauer die Schule des Linji, das "Rinzai" wird, in Japan ein. Heute besteht diese Schule aus 14 Sparten. Das Zentrum der Falaise Verte bindet sich an die Sparte Myôshin-ji, der den Namen seines ursprünglichen Tempels aus dem 14. Jahrhundert trägt und in Kyoto situiert ist.

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